Der richtige WAB am richtigen Ort zur richtigen Zeit

200-mal schauen wir auf unser Handy - am Tag! Die Folge: Wir können kaum noch abschalten, schlafen schlechter und sind mies gelaunt. Zeit für eine Auszeit, Zeit für Digital Detox. Wann wäre ein besserer Zeitpunkt für die digitale Entgiftung als jetzt, im Urlaub?
 
Eine Studie des Bitkom-Forschungsinstituts hat ergeben, dass in 2020 fast die Hälfte der befragten Personen, die eine Detox-Phase einlegen wollten, gescheitert sind. Was also machen, wenn die Macht der Gewohnheit, die Sucht, nach dem „Ping“ sofort aufs Handy zu schauen und zu antworten, auch in der lang ersehnten Auszeit unseren Tagesablauf bestimmt?
Jedem ist bekannt, wie wichtig Erholungspausen für Körper, Geist und Seele sind. Bleibt nur die Frage, wie es am besten gelingen kann, digitale Pausen in den Alltag einzubauen?
 
Gute Tipps habe ich bei TV- und Video-Arzt Dr. Johannes Wimmer gefunden, die er zusammen mit der Techniker Krankenkasse veröffentlicht hat:
 
1. Smartphone-freie Zeiten festlegen (und einhalten)
Selbst wenn es gerade nicht blinkt oder brummt, führt uns das Smartphone in Versuchung. Aus Angst etwas zu verpassen, schauen wir nach, ob XY schon geantwortet hat oder wie viele Likes der jüngste Post bekommen hat. Und aus dem "mal eben meine Mails checken" wird in der Regel viel mehr. Eine Lösung: Smartphone-freie Zeiten. Legen Sie bestimmte Phasen fest, in denen das Smartphone definitiv abgeschaltet bleibt. Das kann beispielsweise nach 21:00 Uhr sein, um zur Ruhe zu kommen oder direkt nach dem Aufstehen, um stressfrei in den Tag starten zu können. Wichtig ist nur, dass Sie sich an die eigene Abmachung halten. Am besten platzieren Sie das Gerät außer Sichtweite.
 
2. Smartphone-freie Orte
So wie Sie Smartphone-freie Zeiten festlegen, können Sie auch bestimmte Orte zu Tabuzonen erklären. Das Schlafzimmer ist dafür prädestiniert, weil Smartphones den Schlaf nachweislich stören. Auch Auto oder U-Bahn eignen sich gut für eine digitale Entgiftung. Sie können die Smartphone-Freiheit auch auf bestimmte Rituale ausdehnen: beim Essen etwa oder bei einem Treffen mit Freunden.
 
3. Das Umfeld mit einbeziehen und cool bleiben
Eine Studie der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) hat gezeigt, dass 57 Prozent der Smartphone-Nutzer auf Nachrichten eine prompte Reaktion erwarten. Das erzeugt Druck. Versuchen Sie, standhaft zu bleiben und antworten Sie erst, wenn Sie Zeit haben. Zusätzlich helfen auch ein paar erklärende Worte: "Hey, ich versuche momentan regelmäßig das Handy zur Seite zu legen und mir selber etwas Gutes tun. Deshalb kann es vorkommen, dass es mal etwas länger dauert bis ich antworte." Notfalls helfen auch ein paar erklärende Worte - oder unser vierter Tipp ...
 
4. Abschalten, was ablenkt
Pushnachrichten und neue Mitteilungen verlangen hör- und sichtbar nach Aufmerksamkeit. Sich davon nicht ablenken zu lassen, ist schwer. Schließlich versetzen uns diese Signale in dauerhafte Alarmbereitschaft und wecken unsere Neugier. Schalten Sie die entsprechenden Funktionen stumm oder deaktivieren Sie sie. Dann können Sie freier entscheiden, wann Sie die Neuigkeiten von Freunden, Nachrichtendiensten oder anderen Quellen lesen wollen. Und natürlich können Sie noch einen Schritt weiter gehen und jederzeit das komplette Smartphone ausschalten oder in den Flugmodus gehen. Was im Flugzeug geht, ist auch im Alltag
 
Also, falls Sie gerade in Urlaub sind: Antworten Sie nicht auf dieses Posting! Teilen Sie es nicht. Checken Sie nicht Ihre Mails. Schicken Sie Ihr Handy in den Flugmodus. Und schauen Sie einfach nur aufs Wasser und lauschen dem Rauschen des Meeres.
 

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