Der richtige WAB am richtigen Ort zur richtigen Zeit

"Der Klimawandel stellt in den kommenden fünf bis zehn Jahren sicherlich eines der größten Risiken für die Supply Chain dar.“ Das sagt Mirko Woitzik, Experte für Supply Chain Risk Intelligence bei Everstream Analytics, einem Zusammenschluss der DHL-Tochter Resilience 360 mit der US-Firma Riskpulse, in einem DVZ-Beitrag.
 
Das Unternehmen analysiert Bedrohungslagen für Lieferketten und zeigt in seinem Jahresbericht Entwicklungstendenzen für verschiedene Risikofaktoren wie Cyberkriminalität, politische Konflikte, Pandemien oder eben den Klimawandel auf. Vergleicht man die Jahresberichte, wird deutlich: die Störeinflüsse auf Lieferketten werden größer. „Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht neue Unsicherheiten aufpoppen – seien sie politischer Natur, seien sie wie jüngst durch Unwetter ausgelöst oder seien sie auf erneute Corona-Ausbrüche irgendwo auf dem Planeten zurückzuführen. Supply-Chain-Verantwortliche müssen folglich ständig „kreative Lösungen“ finden“, schreibt DVZ-Chefredakteur Sebastian Reimann heute in seinem Editorial „DVZ Der Tag“.
 
Doch wie reagieren auf das Unerwartete? Sich Lieferanten aus nächster Nähe zu suchen, Lagerbestände hochzufahren und sein Logistiknetzwerk neu zu konfigurieren, greift aus meiner Sicht zu kurz. Der grenzenlose Online-Handel, der die Welt zum Marktplatz macht und Sendungsmengen von Paketdiensten explodieren lässt, wird von schnelllebigen Trends und dynamischen Entwicklungen dominiert, die sich kaum längerfristig planen lassen.
 
Ins Schwimmen kommen Lieferketten in erster Linie aufgrund mangelnder Transparenz. Umfragen zeigen, dass aktuell nur sechs Prozent der Logistiker einen kompletten Überblick über ihre Supply Chain haben. „Jede Art von unvorhergesehener Veränderung kann da zum Genickbruch werden“, sagt Volker Kirchgeorg, CEO von Siemens Digital Logistics. Der Digitalisierungsspezialist setzt auf IT-Tools, mit denen sich die Auswirkungen von Störeinflüssen auf die Supply Chain virtuell durchspielen lassen. Damit sollen Logistiker nicht nur vorausschauend planen, sondern auch schneller auf unvorhersehbare Ereignisse reagieren können.
 
Mal sehen, ob nach Corona auch die Flutkatastrophe zum Digitalisierungsbeschleuniger der Branche werden wird. Sicher ist, dass sich die Datenflut einfacher beherrschen lassen wird.
 

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