Der richtige WAB am richtigen Ort zur richtigen Zeit

Arbeitgebermarketing, Personalentwicklung, Imagekampagnen: Seit Jahren powert die Logistik mit unternehmensinternen und bundesweiten Maßnahmen, um die Attraktivität der Branche zu fördern. Gleichzeitig sorgen Start-ups in der Logistik für schillernde Erfolgsstorys in den großen deutschen Wirtschaftstiteln. Und auch die Pandemie hat den Blick auf die Bedeutung von Transport und Logistik nochmal gedreht. Gefühlt ändert sich das Bild der Branche da draußen gerade: Gestern hässliches Entlein, heute stolzer Schwan.
 
Wie ich darauf komme? Eine Pressemeldung der Initiative „Die Wirtschaftsmacher“ sorgt für diese gute Nachricht: Laut aktuellem Bericht der Bundesagentur für Arbeit zur Situation am Ausbildungsmarkt verzeichnet der Berufsbereich Verkehr & Logistik (ohne Fahrzeugführung) im Ausbildungsjahr 2020/2021 einen Anstieg an betrieblichen Ausbildungsstellen im Vergleich zum Vorjahr um 6,6 Prozent. Während die Zahl der betrieblichen Ausbildungsstellen etwa in Friseur-, Tourismus-, Hotel- und Gaststätten zum Teil um mehr als 20 Prozent zurückgegangen sei, präsentiere sich die Logistik damit als vielversprechende Alternative für junge Menschen und stelle sich gegen den pandemiebedingten Trend sinkender Ausbildungsmöglichkeiten, meldet die Initiative.
Kaum zu glauben, aber wird das Klagelied über den Fachkräftemangel gerade zur Jubelarie? Insgesamt biete der Wirtschaftsbereich Logistik – mit rund 3,2 Millionen Beschäftigten und einem Gesamtumsatz von circa 268 Milliarden Euro der drittgrößte Wirtschaftssektor in Deutschland – rund 200 Ausbildungsberufe sowie 110 Studiengänge an. Auch für Hochschüler werde die Logistik nach Einschätzung von Christian Kille, Professor für Handelslogistik an der Hochschule Würzburg, zunehmend attraktiv:
„Logistik wird insbesondere für BWL-Studentinnen und Studenten im Kontext der Nachhaltigkeit als Schwerpunkt interessanter. Sie können hier direkt in die Handlungsweisen von Unternehmen eingreifen und ihr Unternehmen merklich nachhaltiger gestalten. In den anderen Bereichen der BWL ist dies meist nur indirekt möglich. Aus diesem Grund sehen wir mehr Interesse – insbesondere bei Studentinnen.“
Stimmt, lieber Professor Kille, Logistik ist viel praxisnäher und lebendiger als viele andere Branchen. Und eben was für Macher. Das sagt an dieser Stelle – eine Frau. Die veränderte Sicht auf das, was die Branche heute tut und macht, hat für mich zwei weitere Gründe: Erstens hat in den meisten Unternehmen mittlerweile ein Generationswechsel stattgefunden, der die ehemals konservative, häufig patriarchisch geführte Branche in ein neues Licht setzt. Eine Generation junger, exzellent ausgebildeter und meist marketinggeschulter Top-Manager(innen) verleiht der Logistik eine Modernität und Attraktivität, die ihr gut zu Gesicht steht. Zweitens führt die fortschreitende Digitalisierung der Branche dazu, dass sie sich zur High-Tech-Industrie entwickelt.
Nein, wir sind noch nicht am Ziel, wir müssen dranbleiben und das Momentum nutzen, dass sich – zum Teil auch pandemiebedingt – entwickelt. Denn von den 200 Ausbildungsberufen in der Logistik gibt es eben auch solche, die keinen wachsenden Zuspruch finden. Oder wer will Berufskraftfahrer werden? – Finger hoch!
 

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