Der richtige WAB am richtigen Ort zur richtigen Zeit

Der Küchentisch als Arbeitsplattform, der Kühlschrank als Inspirationsquelle, die heimische Umgebung als Stresskiller: Wer im Homeoffice arbeitet, schätzt seine Arbeit im Vergleich zum Büro als produktiver ein und ist zufriedener mit den Ergebnissen. Das hat der Digitalverband Bitcom während der coronabedingten Lockdowns in einer Studie herausgefunden. Danach schätzt jeder Vierte (23 Prozent) seine Produktivität im Homeoffice deutlich höher ein, jeder Dritte (34 Prozent) etwas höher. Ein weiteres Drittel (31 Prozent) meint, dass die Produktivität im Vergleich zur Büroarbeit konstant ist.

Fazit der Studie: Unter dem Strich überwiegen für die Mehrheit der Befragten die Vorteile von Homeoffice. Acht von zehn (80 Prozent) empfinden weniger Stress, da der Arbeitsweg entfällt. Drei Viertel (76 Prozent) sehen den damit verbundenen Zeitgewinn positiv. Und sechs von zehn (59 Prozent) bemerken eine generell bessere Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben. Also alles palletti?

Nicht ganz. Denn es gibt auch folgende Beobachtungen, die für unser Arbeitsleben als kritisch betrachtet werden können. So hat das Homeoffice aus Expertensicht für Unternehmen wie für Arbeitsnehmer auch seine Schattenseiten: Teams zerfallen. Berufliches und Privates verschwimmen. Ein Gefühl von Isolation macht sich breit. Und die realen Möglichkeiten, sich mit „seinem Unternehmen“ zu identifizieren, schwinden. Nicht wenige Arbeitnehmer haben in diesen Zeiten psychologische Hilfe in Anspruch genommen, um mit dieser Situation besser fertig zu werden.

Die Zukunft gehört Hybrid-Modellen

Wie für alles im Leben gilt auch hier: es gibt nicht nur Schwarz und Weiß, nicht nur Falsch und Richtig. Branche, Geschäftsmodell, Unternehmenskultur – sie sind ebenso vielfältig wie die Mentalität und das Arbeitsverständnis von Mitarbeitern. Was den einen zu Höchstleistungen motiviert, löst beim anderen genau das Gegenteil aus. Und: Kreativität und Produktivität lassen sich nun mal nicht verordnen.

"Es ist davon auszugehen, dass viele Unternehmen mit Blick auf den Wissenstransfer und Zusammenhalt der Belegschaft auf hybride Lösungen setzen werden", sagt Thorben Wegner, Strategie- und Managementberater bei der Unternehmensberatung PwC.

Auch Seaco International Leasing wird sich einem Hybrid-Modell anschließen, das 80 Prozent der Büroarbeiter in Großbritannien favorisiert: Drei Tage im Office, zwei Tage im Homeoffice. Dabei kann jeder Mitarbeiter selber entscheiden, wie er diese Option für sich nutzen will. Im Zuge der weiteren Flexibilisierung unserer Arbeitswelt haben wir außerdem entschieden, Urlaubstage nicht verfallen zu lassen. Wer seinen Resturlaub nicht abfeiern möchte, kann ihn einfach für die kommenden zwei Jahre mitnehmen. Ist es nicht die schönste Motivation, in seinem Job selbstbestimmt arbeiten und planen zu können? Eben. Denn das kommt letztlich auch den Unternehmen zugute.

Bildquelle: iStock

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