Der richtige WAB am richtigen Ort zur richtigen Zeit

Mit der Krise umgehen: Wie das Virus unsere Unternehmenswelt verändert

Anfang März sah die Welt noch anders aus. Ganz anders. Wir steckten tief in den Routinen unseres Geschäftsalltags. Ein Virus? Niemand hat beim Blick auf Planzahlen und anstehende Termine an einen ungebetenen Gast gedacht, der sich plötzlich in unserem Leben breit macht und nicht wieder gehen will. Tatsächlich haben wir bei Seaco anfangs gedacht: die Entwicklung ist ein regionales Problem, eines, das schnell behoben werden kann und auf das eine V-förmige Erholung folgt.

Doch die Pandemie hat uns eines Besseren belehrt. Von den Auswirkungen, die das Virus auf die globale Wirtschaft hat, kann sich niemand isolieren; und selbst wenn die Bevölkerung eines Landes nicht tiefgreifend von der Infektion betroffen ist, wird es die Wirtschaft allemal sein.

 Mit einer Flotte von 13.000 Wechselaufbauten (WAB) sind wir Dienstleistungspartner und stellen das Transport-Equipment für vorwiegend mittelständische und große Logistiker, darunter die führenden Kurier-, Express- und Paketunternehmen (KEP).

Wie hat sich unsere geschäftliche Situation in den vergangenen Wochen entwickelt?

Die Entwicklung im KEP-Markt ist für jeden zu beobachten: Der Online-Handel boomt stärker als je zuvor. Durch den Lockdown und die damit verbundenen Ausgangsbeschränkungen sind die Bestellmengen im B2C-Bereich nach oben geschossen und haben in vielen Handelssegmenten „Vorweihnachtsniveau“ erreicht. Auf bis zu 19 Millionen Pakete pro Tag sind die Versandmengen nach Informationen des Bundesverbandes Paket- und Expresslogistik (BIEK) in Deutschland gestiegen, 12 Millionen waren es vor Corona. Entsprechend hat sich unser Volumen in der Vermietung von Wechselbehältern im KEP-Geschäft entwickelt. Standard-Equipment wie die Stahlbox mit Rolltor, ausgestattet mit Telematik-System, verzeichnet in unseren 23 Depots in Deutschland und Österreich eine gesteigerte Nachfrage.

 Der Online-Handel wird langfristig profitieren

Ich gehe davon aus, dass die Akzeptanz des Online-Einkaufs – auch für Dinge des täglichen Bedarfs – zu einem nachhaltigen Zuwachs bei Umsatz und Volumen des Online-Handels führen wird. Dieser Langfrist-Effekt wird sich direkt mit einem weiteren Wachstum im KEP-Geschäft niederschlagen und bei Seaco für ein höheres Niveau in der Vermietung von Wechselaufbauten sorgen.

 Ein Grund zum Jubeln? Danach ist in diesen Zeiten wirklich niemandem zumute. Nicht wenige Unternehmen, die von der Corona-Krise profitieren, halten sich aus gutem Grund im Moment mit Erfolgsmeldungen zurück. Niemand weiß, wie lange sich unsere Wirtschaft noch im Ausnahmezustand befinden wird und wie schnell die wirtschaftliche Erholung gelingt. Niemand kann belastbare Vorhersagen für die Entwicklung seiner Branche und seines Unternehmens treffen. Auch Seaco nicht.

Wie gehen wir bei Seaco mit der Corona-Krise um?

Der Gewinn liegt in vielen Bereichen unseres Geschäftsablaufes. Darin, wie wir heute arbeiten, kommunizieren, konferieren. Ist es nicht ein gutes Gefühl zu sehen, dass unser Alltag in weiten Teilen auch ohne Geschäftsreisen, Endlos-Meetings und teure Büroadresse funktioniert? Dass wir dank Digitalisierung unsere Zeit sehr viel effizienter nutzen können? Und dass wir trotz Distanzregeln eine neue Nähe zu Mitarbeitern, Kunden und Geschäftspartnern gewinnen?

Bereits seit Mitte März sind alle unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Homeoffice. Alle Büros, einschließlich unserer großen Standorte in Singapur, Houston, London und Hamburg sind geschlossen. Dienstreisen finden nicht statt. Bereits im Januar hatten wir Microsoft Teams eingeführt und alle Mitarbeiter mit Notebooks ausgestattet – ein glücklicher Zufall. Mittlerweile hat sich die weltweite Zusammenarbeit sehr gut eingespielt. Und sie bringt ganz neue Formen der Unternehmenskommunikation hervor.

Soviel Transparenz war nie

Zum Beispiel unser wöchentliches „Working-from-Home-Bulletin“: Darin berichtet das Seaco-Management länderübergreifend über interne und externe Themen, die unser Unternehmen beschäftigen. Auch aktuelle Einschätzungen zu Marktentwicklungen werden hier gegeben. Meine Einschätzung: Soviel Transparenz war nie!

 Neu ist auch unser globaler Chat-Raum. Hier werden regelmäßig kleine Stories ausgetauscht, die aus den Homeoffices oder dem familiären Umfeld kommen und dort kommentiert oder „geliked“ werden. Dies hat zu einem neuen Wir-Gefühl und einer globalen Familiarität geführt, zu der sonst keine Gelegenheit gewesen wäre.

Videopausen in der virtuellen Raucherecke

Um den Teamgeist aufrecht zu erhalten, führen wir übrigens nicht nur Videokonferenzen durch, sondern auch Videopausen. Hier stehen dann genau die Grüppchen zusammen, die sonst auch zusammenstehen – und das sind nicht nur die Raucher.

Meine Hoffnung ist, dass wir alle gut und gesund durch diese Zeit kommen. Und dass das neue Wir-Gefühl, das sich in unserem Alltag so rasend schnell verbreitet hat, mehr Bestand haben wird als eine weltweite Pandemie. 

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